Einmal kurz Held sein

12.06.2026

Einmal kurz Held sein


convivo auf der Interschutz Messe in Hannover – der Weltleitmesse für Feuerwehr, Rettungswesen und Bevölkerungsschutz


„Bitte die Treppe schnell hochlaufen. Aber nicht zwei Stufen auf einmal nehmen!“ Die Einweisung zu unserem simulierten Rettungseinsatz. Sicherheit geht vor – auch beim Leben retten.


Auf der Interschutz Messe in Hannover dürfen wir ausprobieren, wie es sich anfühlt, einen reglosen Menschen aus einem Gefahrenbereich zu retten. Daniel und Thomas treten in den Wettbewerb. Ein paar Minuten später sind beide außer Atem.


So aktiv am Einsatz sind wir normalerweise nicht. Wir entwickeln Software.


Seit vielen Jahren begleiten wir MSA the saftey company bei der Entwicklung digitaler Lösungen für Feuerwehren und Rettungskräfte. Auf der Messe wird besonders deutlich, wie eng Ausrüstung und Software heute zusammenarbeiten. Moderne Schutzausrüstung schützt längst nicht mehr nur. Sie kommuniziert.


Atemschutzgeräte liefern Informationen über Luftdruck, Bewegung und Alarme. LUNAR-Geräte unterstützen bei Ortung, Suche und Rettung. Einsatzleitungen sehen in Echtzeit auf Tablets, wo sich Einsatzkräfte befinden, welchem Gerät sie zugeordnet sind oder ob ein Notfall vorliegt.


Im Hintergrund laufen die Daten zusammen. Software sammelt, verarbeitet und visualisiert Informationen. Damit Einsatzkräfte schneller entscheiden können, wenn jede Sekunde zählt. Genau diese Verbindung aus Hardware, Software und Vernetzung begegnet uns auf der gesamten Messe.


Und natürlich KI.


Auf der Interschutz ist sie eines der großen Zukunftsthemen: von der Digitalisierung der Gefahrenabwehr bis zur Unterstützung bei komplexen Krisenszenarien.


Zwischen all den Fachgesprächen bleibt aber auch Zeit zum Ausprobieren. Stefan, unser Tester, ist dabei ganz in seinem Element. Er testet den neuen Gallet F1 Feuerwehrhelm von MSA, steuert einen ferngesteuerten Abbruchroboter, bestaunt riesige Flughafenlöschfahrzeuge und beobachtet einen Löschroboter im Einsatz.


Kurz gesagt: Es fühlt sich stellenweise an wie ein Freizeitpark für technikbegeisterte Erwachsene.


Was wir von der Messe mitnehmen? Vor allem die Erinnerung daran, wofür wir Software entwickeln. Im Arbeitsalltag beschäftigen wir uns mit Anforderungen, Tickets, Tests und Releases. Auf der Interschutz sehen wir die andere Seite: die Menschen, die diese Systeme nutzen.


Menschen, die Brände bekämpfen, Leben retten und sich auf die Technik verlassen müssen.


Es wird sehr greifbar, woran wir jeden Tag arbeiten: An komplexen Softwarelösungen, die im entscheidenden Moment helfen können, Leben zu retten.